Mit Farbkarten und Dot Cards kann man sich auf den Kauf neuer Aquarellfarben ideal vorbereiten. Fehlkäufe Adé!Aquarellfarben 

Aquarellfarben: Farbkarten und Dot Cards

Volle Transparenz: Dieser Beitrag beinhaltet werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres kannst du am * nach dem Link erkennen. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!

Wer neue Farben sucht, kommt an Farbkarten nicht vorbei. Anders kann man sich in der gigantischen Auswahl an fein nuancierten Farbtönen kaum zurecht finden. Hier erkläre ich dir die Unterschiede zwischen den zwei gängigen Typen von Farbkarten.

ungewöhnliche Farbkarten: Dot Cards

Dot Cards sind Farbkarten mit einem kleinen Klecks der entsprechenden Pigmente auf einem großen beschrifteten Blatt Papier. Sie sind dafür gedacht, dass man mit einem feuchten Pinsel die Pigmente vom Blatt aufnehmen und auf dem Aquarellpapier seiner Wahl die wirklichen Farben austesten kann. Da die Farben so dicht pigmentiert sind, kann man mit einer Dot Card sehr viele Tests machen, bevor man sich entscheidet, welche Farbe man wirklich braucht. Sie haben dadurch einen deutlichen Vorteil gegenüber den gedruckten oder digital verfügbaren Farbkarten.

Neben der reinen Farbe sieht man auch, wie sich die Konsistenz, die Farbverteilung, die Löslichkeit und die Abwischbarkeit verhalten. Gerade, wenn man ganz bestimmte Dinge mit einer Farbe vor hat, ist eine Dot Card ein Segen. Denn oft bieten Hersteller sehr ähnliche Farben an, die sich ganz unterschiedlich verhalten. Und das ist auch gut so. Nutzt man beispielsweise gerne einen bestimmten Ton für mehrschichtige Arbeiten, sollte er sich nicht so leicht wieder lösen lassen, da man sonst nur schwer mehrere Schichten sauber lasieren kann. Im Gegensatz dazu mag der ein oder andere ganz gern, wenn sich Farbschichten wieder beinahe komplett lösen lassen. Durch die Unterschiede in den Farben ist ein ausgiebiger Test bei der Entscheidung sehr hilfreich.

Ein Ausführlicher Test auf den Papieren, die man am häufigsten nutzt, bietet sich bei einer Dot Card definitiv an. Großflächige Test-Papiere mit groß angelegten Farbflächen machen ein späteres Vergleichen der getrockneten Farben komfortabler. Nur das vorherige Beschriften sollte man nicht vergessen.

übliche Farbkarten

Viele Hersteller bieten nur gedruckte Farbkarten an, die man im schlimmsten Fall nur direkt im Laden vor Ort ansehen kann. Das ist natürlich am umkomfortabelsten, da man gegebenenfalls seine komplettes Equipment mit in den Künstlerladen trägt, um die vermeintlich passenden Farben zu finden. Dadurch, dass die Farben bei diesen Farbkarten zunächst digitalisiert und anschießend gedruckt wurden, unterscheiden sie sich zwangsläufig von den wirklichen Farben. Außerdem werden die Farbkarten oft auf Kunststoff oder spiegelndem Papier gedruckt, sodass die Farben dort zwar leuchtender aussehen, aber sich nicht mit dem Ergebnis auf mattem Aquarellpapier vergleichen lassen. Die oft aufgedruckten Farbbezeichnungen verfälschen den Wert außerdem.

Beispiel:

Neben den Farbkarten vor Ort gibt es auch in vielen Künstler-Onlineshops Farbvorschauen. Diese sind allerdings ebenfalls nur mäßig geeignet, da die Farben je nach persönlicher Bildschirmeinstellung variieren. Stellt man das Display mal heller und mal dunkler ein, gibt es gravierende Farbunterschiede. Außerdem werden für die Verwendung im Internet immer andere Farbräume genutzt als im realen Aquarell-Leben.

MerkenMerken

Ähnliche Beiträge