Aquarellfarben im Näpfchen. Welche Unterschiede gibt es?Aquarellfarben Feature 

Aquarellfarben-Vergleich: Näpfchen

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Die Näpfchen sind die Gefäße, in denen die zu kleinen „Steinen“ gebackenen Aquarellfarben ausgeliefert werden. Diese Näpfchen werden mit klarem Wasser benetzt, damit sich die Pigmente der Farben wieder lösen. Die gelösten Pigmente können anschließend mit dem Pinsel aufgenommen und auf dem Papier verteilt werden.

Näpfchen-Größe

In unterschiedlich großen Näpfchen sind unterschiedlich große Mengen Aquarellfarben abgefüllt. Die Maße sind ½ und 1 ganzes. Die Norm dieser Näpfchen ist so gewählt, dass auch genau zwei halbe Näpfchen den Platz eines ganzen Näpfchens einnehmen und man so im Aquarellkasten beide Größen nach Belieben nebeneinander platzieren kann.

Halbe Näpfchen

Man sollte zwar meinen, ein Ganzes wäre üblicher als ein Halbes, aber bei den Aquarellnäpfchen ist das aktuell nicht mehr so. Aus Kosten-, Platz- und Vielfaltsgründen werden derzeit hauptsächlich halbe Näpfchen genutzt. Das Format „halbe Näpfchen“ wird auch bei der Bezeichnung der Aquarellkästen genutzt.

Wird von einem 48er Aquarellkasten gesprochen, meint man damit 48 halbe Näpfchen, die darin Platz haben.

Das bedeutet nicht zwingend, dass auch schon 48 enthalten sind. Oft werden halb gefüllte Kästen gekauft, die ein Grundsortiment an Farben beinhalten und noch Platz für ebenso viele neue Farben haben.

Ganze Näpfchen

Ganze Näpfchen eignen sich, wenn man mit großen Pinseln arbeitet oder schon aus Erfahrung weiß, dass man eine Farbe sehr häufig und in großen Mengen braucht.

Kasten-Material

Aquarell-Kästen gibt es aus verschiedenen Materialien. In meinem Beitrag über Aquarellkästen habe ich die verschiedenen Materialien genauer unter die Lupe genommen! Daher gibt es im Folgenden eine kleine Kurz-Zusammenfassung der Thematik und meiner Erfahrungen:

Kasten aus Metall

Ein Metallkasten ist der Standard, da er viele positive Eigenschaften vereint. Es gibt ihn in verschiedenen Größen. Kleine Kästen für 12, Standard-Kästen für 24 und große Kästen für 48 halbe Näpfchen sind im Handel leicht zu bekommen. Die Paletten lassen sich leicht reinigen und der Aquarellkasten ist sehr robust. Selbst wenn er mal fällt oder irgendwo eingequetscht wird, bekommt er höchstens ein paar Dellen und der Lack wird zerkratzt.

Bis auf optische Einbußen kann ein Aquarellkasten aus Metall quasi nicht kaputt gehen. Sie halten für gewöhnlich mehrere Generationen lang und bekommen durch Kratzer und Dellen eher noch mehr Charme als im Neuzustand.

Kasten aus Kunststoff

Aquarellkästen aus Kunststoff sind ein wenig leichter als Kästen aus Metall. Auch sie gibt es in verschiedenen Größen, werden aber hauptsächlich für Unterwegs benutzt. Oft werden sie als Sekundär-Kästen verwendet, auf die nicht so ein großer Wert gelegt wird.


Auf den ersten Blick mögen sie komfortabler als Metall-Kästen wirken, da sie leichter sind und Kunststoff für gewöhnlich robust und flexibel ist. Während Metall-Kästen zu Dellen neigen, bleibt ein Kunststoff-Kasten erstmal formstabil. Dafür kann ein Kunststoff-Kasten bei großer mechanischer Beanspruchung auseinander brechen, während man einen Metall-Kasten grob wieder in die alte Form zurück biegen kann.

Kasten aus Holz

Aquarellkästen aus Holz haben eine sehr edle Optik und sind generell nicht für unterwegs gedacht.


Holzkästen beinhalten oft noch weiteres Material, wie beispielsweise Farbpaletten (klick) aus Keramik. Kästen aus Holz sollten möglichst nicht stürzen und einen festen Platz auf einem Arbeitstisch haben.

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